Immobilienverkauf – welche Dokumente sind notwendig?

Um eine Eigentumswohnung erfolgreich verkaufen zu können, benötigt der Makler bestimmte Unterlagen sowie Informationen zu Ihrem Objekt.

In der unten stehenden Auflistung haben wir für Sie alle relevanten Dokumente aufgeführt:

  • Grundriss der Wohnung
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Lageplan
  • Aufteilungsplan der Keller- und der Tiefgaragenebene (falls vorhanden)
  • Teilungserklärung
  • Baubeschreibung (falls vorhanden)
  • Aktueller Grundbuchauszug
  • Gültiger Energieausweis
  • Protokolle der Eigentümerversammlungen (letzten 3 Jahre)
  • Wohngeldabrechnungen (letzten 3 Jahre)
  • Aktueller Wirtschaftsplan
  • Rücklagenübersicht
  • Brandversicherungsurkunde
  • Mietvertrag samt Übergabeprotokoll (sofern vermietet)

Viele der genannten Unterlagen müssten Ihnen bereits vorliegen. Sofern Ihnen der eine oder andere Punkt fehlt, können Sie diesen bei Ihrer WEG-Verwaltung anfordern.

Ergänzende bzw. erläuternde Informationen:

Grundriss der Wohnung
Hier handelt sich um einen Plan Ihrer Eigentumswohnung, auf welchem die verschiedenen Zimmer ersichtlich sind. Für den Verkauf ist es empfehlenswert, diesen neu aufbereiten zu lassen und mit einer möglichen Möblierung sowie Quadratmeterangaben jedes Zimmers darzustellen. Sofern Sie sich für den Verkauf über uns entscheiden, übernehmen wir hier gerne für Sie die Kosten.

Wohn- und Nutzflächenberechnung
Die Wohn- und Nutzflächenberechnung ist ein wichtiger Punkt im Verkaufsprozess. Hiernach richtet sich u. a. auch der Verkaufspreis Ihrer Immobilie. Sofern Ihnen keine genaue Berechnung vorliegt, werden wir gerne, bei Beauftragung, Ihre Wohnung vermessen.

Lageplan
Der Lageplan stellt die gesamte Eigentumsanlage samt der Grundstücksgrenze dar. Das betreffende Bauwerk sowie die Nachbargrundstücke werden hier grafisch dargestellt. Dieses Dokument wird überwiegend von der Bank des Käufers benötigt.

Teilungserklärung
Dies ist die wichtigste Urkunde beim Verkauf und Kauf von Eigentumswohnungen. Die Teilungserklärung regelt die Verteilung der Kosten, die Miteigentumsanteile am Sonder- und am Gemeinschaftseigentum sowie die gesamte Kostenverteilung der Eigentumsanlage.

Baubeschreibung
Die Baubeschreibung legt fest, wie die gesamte Anlage gebaut wurde. Angefangen von der Bodenplatte über das Mauerwerk bis hin zum Innenausbau der Wohnung. Diese wurde Ihnen (sofern damaliger Neubau) vom zuständigen Bauträger übergeben.

Aktueller Grundbuchauszug
Für den Verkauf Ihrer Wohnung muss gegenüber dem Käufer sichergestellt sein, dass Sie auch der Eigentümer der Wohnung sind. Diese restlichen Aspekte finden Sie im Grundbuch bzw. im Grundbuchauszug Ihrer Immobilie. Wenden Sie sich einfach an Ihr Notariat.

Energieausweis
Der Energieausweis bewertet den energetischen Verbrauch eines Gebäudes und ist bundesweit einheitlich aufgebaut. Seit 2014 ist dieser beim Verkauf und bei der Vermietung von Immobilien Pflicht. In den meisten Fällen verfügt Ihre Hausverwaltung über den entsprechenden Ausweis.

Protokoll der Eigentümerversammlung
In jeder Eigentümergemeinschaft findet jährlich eine Eigentümerversammlung statt. Diese wird von der zuständigen Hausverwaltung einberufen, geführt und protokolliert. In diesen Protokollen beschließen die anwesenden Eigentümer u. a. künftige Maßnahmen an dem Gemeinschaftseigentum. Beim Verkauf Ihrer Immobilie werden die Protokolle der letzten 3 Jahre benötigt.

Wohngeldabrechnung
Bei Wohnungseigentümergemeinschaften müssen Eigentümer monatliches Wohngeld bzw. Hausgeld bezahlen. Die Abrechnung nennt sich Wohngeldabrechnung. U. a. werden hier die Kosten für Wasser, Hausmeister als auch die Instandhaltungsrücklagen sowie Ausgaben erfasst. Wie bei den Protokollen der Eigentümerversammlungen werden auch hier die Abrechnungen der letzten 3 Jahre benötigt.

Wirtschaftsplan
Im Wirtschaftsplan werden von der Hausverwaltung die zukünftigen Kosten für das nächste Jahr erfasst. Mit dem Wirtschaftsplan sieht der zukünftige Käufer, wie hoch das Hausgeld im nächsten Jahr sein wird.

Brandversicherungsurkunde
Mit dieser Urkunde weisen Sie nach, dass für den Fall eines Brandes Ihr Objekt versichert ist. Die Brandversicherungsurkunde wird häufig von der finanzierenden Bank des Käufers benötigt. Sofern Ihnen dieses Dokument nicht vorliegt, wenden Sie sich einfach an Ihre Hausverwaltung.

Mietvertrag
Sollte Ihre Wohnung aktuell vermietet sein, legen Sie sich den Mietvertrag zurecht. Diesen werden die Kaufinteressenten benötigen, um die Höhe der Miete, gegebenenfalls Kündigungsfristen oder sonstige Vereinbarungen einsehen zu können. Sofern Sie die Miete oder die Vorauszahlung der Betriebskosten erhöht haben, legen Sie auch das Erhöhungsschreiben bei.